Ursachen der Schimmelbildung in Wohnräumen
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Die Luft in Innenräumen ist meist wärmer und nimmt deshalb mehr Wasser als die kalte Außenluft auf. Wird diese Luft nicht ausreichend und in geeigneter Weise abgeführt, so kann sie an verschiedenen Stellen im Haus kondensieren (Kondensfeuchte). Hiervon sind vor allem Fensterstürze, Raumecken, Schlafzimmerwände, Schrankrückseiten, Naßräume, Keller und Küchen betroffen. Diese feuchten Stellen können ein idealer Nährboden für gesundheitsschädliche Schimmelpilze und Sporen sein, die sich dann in Ihren Möbel- und Wäschestücken ausbreiten können. Weitere Vorkommen sind Problemstellen im Mauerwerk oder in Decken, wenn bauliche Wasserschäden, die nicht sofort und intensiv getrocknet werden. Oft kommt es u.a. vor, daß meist in älteren Häusern, in Folge schlechter Bodenplatten, Grundabdichtungen und Isolierungen, Feuchtigkeit von außen wie in einem Schwamm in das Mauerwerk gesogen wird. Wird eine feuchte und mit gesundheitsgefährdenten Schimmel- und Schimmelsporen behaftete Immobilie wissentlich vermietet, kann der Vermieter für Folgeschäden des Mieters haftbar gemacht werden. Das bedeutet u.a. auch: Werden Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden notdürftig übertüncht oder abgewaschen, ohne die Ursachen zu beheben, ist der Mieter gesundheitlich- bzw. dessen Eigentum gefährdet, kann eine Betrugsabsicht des Vermieters lt. Bundesministerium der Justiz der BRD, nicht ausgeschlossen werden. |
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